About us!!!
1994 war ich als 30-Jähriger in mitten einem Umbruch das mein ganzes Leben verändern sollte und lebte mit wenig Geld in der Tasche sprichwörtlich von der Hand in den Mund Tag täglich. Mit einem Nebenjob hielt ich mich über Wasser, arbeitete viel um alles bezahlen zu können.
Wollte aber auch mal Urlaub machen was Money mäßig nicht drin war und weit weg mir erschien. Mein Bruder aber lieh mir sein Motorrad eine alte umgebaute Kawa ST 1100. War echt ein Einzelstück und Hingucker. Der Plan war schnell gefasst, machte zu meiner regulären Arbeit mit dem Nebenjob dem 18er Taxi in Rosenheim ein paar Sonderschichten in den nächsten Nächten hinzu.
Kratze die weinigen Kröten und das waren keine 500Mark zusammen. Packte ein paar Sachen, viel brauchte und hatte ich ja sowieso nicht für die paar Tage in den Rucksack.
Ab von Rosenheim nach Kufstein, Kitzbühel, Lienz über den Plöckenpass der bis heute mein Lieblingspass geblieben ist. An der Schinkenstadt San Daniele vorbei immer auf der Landstraße mit einem breiten Grinsen im Gesicht in Richtung Süden nach Lignano.
Immer wieder in kleine Orte abgebogen zum tanken, weil bei dem Bike der Kawa nur ein kleiner Tank mit 9Liter drauf war. Zu einer Tankstelle die mir in der Not von einem Einheimischen genannt wurde. Über eine Klavierbrücke so nenn ich sie heute noch, weil die Holzbohlen hinter mir hochsprangen und ihre eigene Begrüßung wie ein Klavierstück für mich mit ihren unterschiedlichen Klängen parat hatten. Zugegeben nicht nach Noten gespielt, aber mir hat’s gefallen und so hörten mich die Leute im Ort schon von weitem kommen.
So habe ich damals Abseits von den großen Straßen die kleinen Orte mit ihren engen Gassen die ihren ganz eigenen Charme haben auf meinem Weg in den Süden kennen, schätzen und lieben gelernt.
Mit netten Leuten die erst den Orten leben einhauchten, in ihren Arbeitsklamotten mit zerschundenen Händen und Füßen redend was halt so möglich war. Mir immer mit einem Lächeln gerne weitergeholfen haben. So der Weg schon für mich mehr als mein Ziel war. So begleitete mich die beindruckende Landschaft des Tagliamento bis Latisana wo wir uns trennten.
Aber wir sollten uns wiedersehen. Glücklich aber spät nein sehr spät am Zeltplatz angekommen, schlug ich meine Dackelgarage unter den Pinien auf. Stellte das Moped neben dran machte den Benzinhahn zu und ab an den so ersehnten Strand.
Am frühen Abend müde vom erlebten ging ich nach einer guten Pizza in mein Camp und, ja was war das. Fand mich umringt von ebenfalls kleineren und großen Zelten inmitten von Italienern die auf ihren kleinen Gaskochern große Töpfe, nein Nudeln in sehr großen Töpfen am Kochen waren. Mir obwohl sie mich nicht kannten mit einem mir seit kurzem bekanntem Lächeln ein Moretti als Begrüßung in die Hand drückten. Mit einem Salut von allen um mich herum von einer Sekunde zu anderen ich dazugehörte.
Am nächsten Abend am Zelt Antonio eine Tomatendose in der Hand auf Italienisch mich um merklich was bat was ich beim besten Willen schon gleich gar auf Italienisch nicht verstand. Mit einer Handbewegung und dann doch in Englisch Knife sagend mich ansah. So griff ich hinter mich ins Zelt zurück, holte mein Messer hervor zog es aus den 40cm langen Eisen Schaft heraus und reichte Antonio mit einem nicken und Wurf drehend des Messers mit dem Griff voraus entgegen. Er blickte mich mit großen nein mit aufgerissenen Augen an. Nahm wortlos das Messer behutsam entgegen, stand mit einer Drehbewegung auf hob die Tomatendose und Messer hoch und zeigte es seinen Freunden und rief laut in die Runde, hey, Looks my Friend Did has a Baionetta, thies Man is a Scout!!!
Scout, so hatte ich meinen Spitznamen für die neu gewonnen Freunde weg.
In den nächsten Abenden aßen, tranken und lachten wir bis tief in den nächsten Morgen hinein. Der Abschied viel schwer aber sie begleiten mich nach fast 30 Jahren noch heute.
Das sind Geschichten die erlebst du nur einmal, wenn du Glück hast!
In den 30 Jahren danach hatte wir Marina mein Schatz mit der ich ein Jahr nach dem Erlebnis in Italien zusammen kam, schöne Urlaube, sahen tolle Orte und erlebten viel. Aber, während dem dritten Besuch auf Sardinien 2023 stellten wir mit dem extra gemieteten 3,5to Luxus WoMo fest, zu breit, zu lang, zu schwer und unbeweglich wir doch waren.
Auch eine Menge vorab gelesen, gecheckt und nicht nur an Klamotten viel zu viel eingepackt, sondern auch an Planung was wir sehen wollten vorab festgelegt. Spontan und unbeschwert war da gar nichts mehr.
Wir bemerkten wie weit weg wir von dem sind, „Was wir eigentlich lieben“ Einzutauchen in das was wir im Alltag vermissen, herauszutreten und uns zu befreien aus dem verplanten. Wir abends am Strand saßen und uns ansahen und sagten, so auf gar keinen Fall mehr. Mir der Scout Urlaub aus 1994 einfiel, wie wenig man braucht um mehr als eigentlich gedacht zu erleben, tief einzutauchen, jeden Tag seinen eigenen Ablauf und Spontanität zu zulassen und einfach, LAND und LEUTE zu erleben wie wir es in Vagli-Sotto, Crema, Monza, Lecco ………... oder in Mailand im dunklem Ostbahnviertel mit der quietschenden Tram und mit den Kapuzenmännern die an uns vorbeihastend taten. In einem zufällig um die Ecke entdeckten kleinen Lokal mitten unter Einheimischen toll aßen und Wein mit einem breiten grinsen im Gesicht genießen durften. Mit einem uns seit langem vertrautem Lächeln die Nachspeise serviert bekamen.
So beschlossen wir den Scout aus den 90ern wieder aufleben und frei zu lassen und ihn auf eine neue spanende Reise zu schicken.
Uns einen kleinen einfachen Untersatz mit wenig schnick schnack, beweglich leicht schmal für den Strand, fürs Gebirge, Sport auch für eine Buch in der Hängematte oder auch mal B&B oder den spontanen Hotelbesuch auszubauen. Mit einfachen Mitteln, mit so wenig Technik auszustatten was möglich und nötig ist.
Das war so nach fast 30 Jahren die Geburtsstunde unserer Idee und Start zu unser Produkten.
Marina und ich hoffen Euch mit den von uns selbst entwickelten und getesteten Produkten, an eurem ganz persönlichen Abenteuer das jeder erleben kann etwas näher zu bringen.
Euere Scouts MARINA & DID
P.S. Wenn ihr mal irgendwo auf eurer Abenteuertour seid, unsere Produkte verwendet oder aufbaut und ihr blickt in ein EUCH bekanntes Lächeln. Dann könnten das wir sein!!!
Bis demnächst, wir freuen uns auf Euch und eure Geschichten.
ScoutTipi - Modelle
City / Bike
Unser City/ Bike Camper
Der City / Bike Camper ist nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein praktisches Konzept für alle, die Flexibilität und Abenteuerlust in ihrem Alltag vereinen möchten. Fahrzeuge dieser Klasse bieten genau die Eigenschaften, die viele von uns suchen: Alltagstauglichkeit gepaart mit der Möglichkeit zum Campen.
#### Die entscheidenden Vorteile unseres City Campers:
- **Tiefgaragentauglichkeit**:
Mit einer Standardhöhe von meist unter 2,00 Metern entfällt die stressige Parkplatzsuche in Innenstädten. Diese Eigenschaft macht ihn ideal für städtische Umgebungen, wo Parkraum oft Mangelware ist.
- **Wirtschaftlichkeit**:
Dank des bewährten Serienfahrwerks bleiben die Wartungskosten auf Pkw-Niveau. Das agile Fahrverhalten ermöglicht es, flink durch den Berufsverkehr zu navigieren, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
- **Diskretion**:
Als "Casual Camper" fällt das Fahrzeug im Straßenbild nicht auf. Dies erleichtert Übernachtungen abseits von Campingplätzen (wo erlaubt) und sorgt dafür, dass Sie ungestört die Natur genießen können.
- **Spontaneität**:
Da der City Camper bereits als Alltagsauto genutzt wird, entfällt das lästige Packen und Umräumen. Er ist immer bereit für den „schnellen Trip zum Chillen“, sei es ins Grüne oder zu einem Badesee.
Tipp für die Optimierung:
Wenn Sie Zubehör oder Ersatzteile für das Fahrwerk suchen, empfehlen wir spezialisierte Portale wie Camping Zubehör Anbieter oder praktische Verstaulösungen vom IK.. Auch für fahrzeugspezifische Teile können Sie bei jedem PKW Zubehör Händler vorbeischauen. Dadurch bleibt die Alltagstauglichkeit Ihres Campers langfristig erhalten.
Nutzen Sie unser Grundmodell und planen Sie, Ihren Camper noch effizienter für den Alltag zu organisieren.
So wird Ihr City / Bike Camper nicht nur zum perfekten täglichen Begleiter, sondern auch zu Ihrem individuellen Fahrradtour in der Natur.
Punkt Aufrüstung, Schritt für Schritt vom Onroad
zum Offroad/ Soft - Basic + Camper
Sollten Sie zukünftig den Wunsch verspüren, Ihren Camper weiter auszubauen, sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Der Umbau zu unserem Offroad/ Soft - Basic + Camper ist einfach umzusetzen
. 1. **Modularer Aufbau**:
Dank unseres modularen Designs können Sie Stück für Stück zusätzliche Komponenten integrieren, ohne gleich das ganze Fahrzeug umrüsten zu müssen.
2. **Erweiterung im Fokus**:
Konzentrieren Sie sich auf die Elemente, die für Ihre Reisen am meisten Bedeutung haben. Egal ob zusätzliche Energielösungen oder erweiterte Campingmöglichkeiten – wir sind hier, um Sie bei jedem Schritt zu unterstützen.
Offroad/ Soft
## Offroad-Abenteuer: Ein sanfter Einstieg in das Gelände ##
In den Siebzigern und Achtzigern war das Fahren abseits der Straßen oft ein Abenteuer, das mit Mut und einem gewissen improvisierten Ansatz verbunden war. Damals hatten wir einen etwas anderen Zugang zum Thema, wie man sanft vom Asphalt ins Gelände wechselt – und dieser Ansatz hat sich bis heute bewährt, auch ohne den Einsatz von 4x4-Fahrzeugen.
Der Basic + Camper ist ideal für Schotterstraßen, sanfte Waldwege oder leichtes Gelände, denn man muss ja nicht alles auf die harte Tour erreichen. Manchmal genügt es, einfach mit einem gesunden Maß an Bodenfreiheit und Vernunft auf Entdeckungsreise zu gehen. Wer einmal das unbeschreibliche Gefühl erlebt hat, an einen Strand zu gelangen, der einen aus der Ferne so verlockend anlächelt, weiß, dass die richtige Ausstattung und eine entspannte Herangehensweise entscheidend sind.
Um sicher ans Ziel zu kommen, braucht es nicht viel – vielmehr einige grundlegende Ausstattungen und eine ordentliche Portion Selbstvertrauen:
- **Bodenfreiheit**:
Damit man nicht sofort stecken bleibt, wenn der Untergrund weicher wird.
- **Unterfahrschutz**:
Schützt die empfindlichen Teile des Fahrzeugs vor Steinen und anderen Hindernissen.
- **Gute Reifen**:
Sie garantieren die nötige Traktion auf unterschiedlichen Untergründen.
- **Vernunft**:
Hierbei sollte man stets überlegen, welche Herausforderungen man bereit ist anzunehmen.
- **Selbstvertrauen**:
Der Glaube an die eigene Fähigkeit, das Fahrzeug zu steuern, hat schon viele durch knifflige Situationen gebracht.
- **Zeit**:
Schließlich nimmt man sich Zeit, um die Natur zu genießen und sein Ziel in Ruhe zu erreichen.
Moderne Fahrzeuge bieten mittlerweile verschiedene Fahrmodi, die speziell auf unterschiedliche Untergründe abgestimmt sind. Auch wenn ich manchmal vergesse, diese Modi einzustellen, hilft mir mein gesunder Menschenverstand, sicher ans Ziel zu kommen – der Strand wartet schließlich.
Wer jedoch die Herausforderung des reinen Offroading liebt, benötigt andere Fahrzeugtypen und sollte sich auch über die nötigen Fähigkeiten im Klaren sein, um verantwortungsvoll unterwegs zu sein. Denn auch ohne umfangreiche Trainings und Erfahrungen darf man die Eigenverantwortung bei solchen Abenteuern nicht unterschätzen.
Abschließend lässt sich sagen, dass Offroad fahren, auch ohne 4x4-Antrieb, ein spannendes Erlebnis sein kann, solange man gut vorbereitet ist und mit Bedacht handelt. Also schnapp dir deinen Basic + Camper und mach dich auf den Weg –
das nächste Scout Abenteuer wartet schon!
Fazit
Nutzen Sie unser Grundmodell und beginnen Sie noch heute damit, Ihren Camper für den Alltag und Ihre nächsten Abenteuer zu optimieren. Bei uns finden Sie Inspiration und Unterstützung, um aus Ihrem City / Bike Camper ein Unikat zu machen, das sowohl in der Stadt als auch in der Natur glänzt. Treten Sie mit uns in Kontakt, um mehr über die Anpassungsmöglichkeiten zu erfahren – wir freuen uns darauf, Ihre Träume vom perfekten Camper Wirklichkeit werden zu lassen!
